Cyber-Crime hat Hochkonjunktur: Phishing in Zeiten von Corona

Cyber-Crime hat Hochkonjunktur: Phishing in Zeiten von Corona

Während in vielen Unternehmen der Betrieb noch immer stillsteht, haben Kriminelle alle Hände voll zu tun. Denn in Krisenzeiten haben Betrüger Hochkonjunktur – das ist auch bei der aktuellen Corona-Krise nicht anders.

Besonders beliebt sind Phishing und andere Cyber-Angriffe. Denn während Mitarbeiter landauf, landab im Home-Office sitzen, macht fehlende Sensibilisierung diese zu einem leichten Ziel. Auch das BKA warnt jüngst vor einer bundesweiten Phishing-Welle, bei welcher sich die Angreifer als Finanzinstitute ausgeben und Informationen zu erhaltenen Soforthilfen abfragen. Mit diesen und zahlreichen ähnlichen Maschen versuchen Betrüger, sensible Informationen zu erlangen. Die Risiken für Unternehmen und Mitarbeiter sind enorm: Neben einem finanziellen Schaden droht auch ein Reputationsschaden und weitere rechtliche Risiken. Denn fließen sensible Informationen von Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern ab, steht, ehe man sich versieht, bereits die nächste Krise ins Haus.

Einige wichtige Grundregeln helfen, potentielle Angreifer zu enttarnen

Dabei können Mitarbeiter sich und ihr Unternehmen wirkungsvoll schützen, wenn sie einige wichtige Grundregeln befolgen:

  1. Überprüfen Sie stets die Authentizität einer Email, insbesondere dann, wenn Sie eine derartige Mail nicht erwarten oder den angeblichen Versender nicht kennen. Achten Sie auf gefälschte oder fehlerhafte Absenderadressen und sprachliche oder inhaltliche Ungenauigkeiten.

  2. Öffnen Sie keine Anhänge oder Links aus Emails, welche Sie nicht eindeutig verifizieren konnten. Rufen Sie externe Internetseiten stets über den Browser, nicht über einen Link in der Email auf.

  3. Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Gesundheitsdaten, Kreditkartennummern oder andere sensible Informationen preis. Seien Sie misstrauisch bei einer angeblich dringlich benötigten Rückmeldung.

  4. Melden Sie verdächtige Emails umgehend Ihrer IT-Abteilung und löschen Sie diese. Wenn Sie eine mögliche Infizierung Ihres Systems vermuten, sollten Sie Ihren PC sofort ausschalten und Ihre IT-Abteilung informieren.

  5. Sie befürchten, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein? – Melden Sie den Vorfall der Sicherheitsabteilung Ihres Unternehmens.

Online-Schulungslösungen können Mitarbeiter und Unternehmen wirksam schützen

Um Mitarbeiter auch in Zeiten von Home-Office flexibel zu erreichen, haben sich E-Learnings bewährt. Ob Laptop, Tablet oder Smartphone: Innovative E-Leanring-Lösungen lassen sich für eine beliebig große Teilnehmerzahl umsetzen und können über unterschiedliche Endgeräte abgerufen werden. Ihre flexible und multimediale Gestaltung macht sie zur idealen Lösung für eine effektive, unternehmensweite Schulungs- und Sensibilisierungskampagne bei gleichzeitig optimaler Leistungs- und Kostenkontrolle. Nutzen auch Sie die Vorzüge innovativer Tools und zeigen Sie Ihren Mitarbeitern und Führungskräften in spannender Lernatmosphäre auf, wie sie sich wirksam vor der wachsenden Gefahr durch Cyber-Kriminalität schützen können.

Security Island hat professionelle Schulungen zum Thema  „Phishing“ und „Arbeiten im Home-Office“ entwickelt – für ein Mehr an Sicherheit, auch in Zeiten wie diesen. Schauen Sie sich unser Kursangebot zum Thema "Cyber Security" an!

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