Unconscious Bias: Der Manipulator im Beruf

Unconscious Bias: Der Manipulator im Beruf

Schubladendenken ist weithin geächtet und wird landauf, landab als eines der größten Hindernisse für Gleichberechtigung und Vielfalt betrachtet. Kein Wunder also, dass sich viele Unternehmen dem Kampf gegen unbewusste Vorurteile verschrieben haben und an immer neuen Konzepten tüfteln, um Verzerrungen der Wahrnehmung wenn schon nicht gänzlich zu verhindern, dann doch wenigstens nachhaltig zu mindern. Denn ganz abstellen lassen sich unterbewusste Vorurteile, auch Unconscious Bias genannt, kaum. Schließlich sind sie in vielen Fällen historisch gewachsen und ohne tiefgehende Selbstreflexion kaum zu erkennen – sie sind eine natürliche Veranlagung, um die Komplexität unserer Umwelt zu bewältigen. 

Darum wählen viele Unternehmen einen anderen Weg: Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe und zeigen Ihren Mitarbeitenden und Führungskräften nicht nur weitverbreitete Wahrnehmungsverzerrungen auf, sondern auch, welche Auswirkungen diese haben können und was sie dagegen tun können.

Vorurteile können weitreichende Auswirkungen haben - auch im Beruf

Selbstreflexion ist der Schlüssel zu mehr Offen- und weniger Voreingenommenheit. Denn eines steht fest: Unconscious Bias kann weitreichende negative Auswirkungen auf den Erfolg und die Kultur eines Unternehmens haben:

  • Arbeitsklima: Wo Vorurteile herrschen und Menschen schnell in vordefinierte Schubladen gesteckt werden, kann kein offenes Miteinander entstehen. Denn hierfür ist ein unvoreingenommener Umgang unerlässlich. Darum sollten spezifische Maßnahmen zur Teambildung stets auch den Abbau möglicher Vorurteile berücksichtigen.
  • Diversity & Inclusion: Unconscious Bias steht dem Schritt von der Integration zur Inklusion im Weg. Mehr noch: Er verhindert die Chancengleichheit und fördert Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung. Dabei ist längst bekannt, dass Unternehmen, welche Diversity nicht nur proklamieren, sondern aktiv leben, mittelfristig erfolgreicher sein können.
  • Recruiting: Wer bei der Personalauswahl sein Urteilsvermögen durch unbewusste Assoziationen beeinflussen lässt, läuft Gefahr, nicht die beste oder gar eine falsche Personalentscheidung zu treffen – mit schwerwiegenden Folgen für den Erfolg des Teams oder des gesamten Unternehmens.
  • Fairness: Unbewusste Vorurteile machen soziale Beziehungen anfällig für gezielte Manipulation. Denn Blender leben von Unconscious Bias. Damit laufen Sie Gefahr, nicht objektiv zu urteilen, sondern sich unbewusst beeinflussen zu lassen. Die Folge: Unfaire und damit falsche Entscheidungen.

Unconscious Bias: Mitarbeitende sensibilisieren

Die genannten Beispiele sind nur eine Auswahl, wo und wie sich unbewusste Vorurteile im Geschäftsalltag negativ auswirken können. Doch was können Unternehmensverantwortliche tun, um Schubladendenken vorzubeugen und Mitarbeitende und Führungskräfte zu mehr Offenheit und Selbstreflexion zu animieren? – Ein professionelles Training und umfassende Sensibilisierungsmaßnahmen erwecken die Aufmerksamkeit, die dieses Thema verdient, und können wertvolle Empfehlungen für die tägliche Praxis liefern. Security Island hat ein multimediales E-Learning entwickelt, um einen offenen, fairen und gleichberechtigten Umgang zu fördern und Unconscious Bias schrittweise abzubauen.

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